SOS Mitmensch

Inkl. Lichtermeer

Nachdenkpause zum Nationalratswahlkampf 2000
Zunehmende Demagogie und Ausländerhetze von FPÖ und Lugner. Skandalöse Plakate der FPÖ. Feiges Zurückweichen der Zuständigen vor dieser Vergiftung des gesellschaftlichen Klimas. Xenophobie und Kriminalitäshysterie sind Killerviren für den sozialen Zusammenhalt und für vernünftige Problemlösungen.

kunde SOS-Mitmensch
jahr 1993-2000
grafik Andreas Rathmanner, Edith Schild, Geoffrey Wirth

Das Lichtermeer am 23. Jänner 1993 in Wien war eine von der österreichischen nichtstaatlichen Organisation SOS Mitmensch (Mitbegruender Josef Haslinger) organisierte Großdemonstration, die als Protest gegen das „Österreich zuerst“-Volksbegehren (oft auch als „Anti-Ausländer“-Volksbegehren bezeichnet) der FPÖ gedacht war und im Kontext zahlreicher ähnlicher Veranstaltungen in Deutschland stand.

Bei dieser größten Demonstration der Zweiten Republik zogen rund 300.000 Menschen (lt. Schätzung der Veranstalter) mit Kerzen und Fackeln durch die Wiener Innenstadt. Sie demonstrierten für Solidarität und gegen Fremdenfeindlichkeit. Treffpunkt war der Wiener Heldenplatz, der Platz, auf dem Adolf Hitler im Jahre 1938 im Rahmen des Anschlusses Österreichs an das Deutsche Reich jubelnd empfangen worden war. Dies brachte bei seiner Ansprache am Abend des Lichtermeeres André Heller zu der vielbejubelten Aussage: „Dies ist die größte Demonstration, die jemals am Heldenplatz stattgefunden hat!“

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